Schönbronner Maiwanderung 2014

Führung: Klaus Schaible FFW Abtlg. Schönbronn

 

Trüb und feucht ist das Wetter am Morgen des 1. Mai 2014. Einige Schönbronner Wanderlustige treffen sich am Dorfbrunnen - auch Freunde aus Effringen sind wieder da - um bei der traditionellen Wanderung mit dabei zu sein.

 

Nicht wie im Mitteilungsblatt angekündigt, an der Effringer Reithalle vorbei, sondern entlang des Schwarzenbaches gelangen die Wanderer ins Nagoldtal. Herrliches, junges, frisches Grün begleitet die Wanderschar durch das Schwarzenbachtal, vorbei an der Rotfelder Mühle bis zur Bundesstraße im Nagoldtal.

 

Hier wird Rast gemacht und kaum sind die Kehlen feucht, setzt auch schon feiner Sprühregen ein, der bis hinauf nach Rotfelden die Wanderung zu einer Rehenschirm-Tour werden lässt.

 

Alle - auch der Kinderwagen und die drei Begleithunde - kommen am Rotfelder Schützenhaus an, wo schon weitere Schönbronner auf die Wanderschar warten. Der Grill ist angeheizt und versorgt die hungrigen Wanderer mit den obligatorischen heißen Roten. An einem kleinen Lagerfeuer braten einige Enthusiasten ihre Würste selbst. Das schmeckt dann nochmal so gut und die herrliche Aussicht auf Rotfelden entschädigt für das trübe Wetter.

 

Nach erholsamer Mittagspause geht es weiter, hinauf auf den Goldberg der bald den Blick freigibt auf das nächste Wanderziel - die Maihocketse in Wenden.

 

Schon von weitem hört man die wabbernden Bässe der Maiwagen die den ganzen Tag über die Wendemer Hocketse anfahren. Mehrere tausend Watt Musikleistung machen das Ganze zu einem riesen Spektakel.

 

Hier in Wenden endet die offizelle Schönbronner Maientour und jeder konnte den Wandertag  nach eigenem Ermessen beschließen.

 

Am Spätnachmittag wirkt Schönbronn wie ausgestorben. Einsam aber stolz grüßt der Schönbronner Maibaum mit seinen Bändern auf dem Dorfplatz. Heute scheint er noch etwas höher zu sein als gestern.

 

Bilder u. Text: GS