2026-05-01 Maiwanderung

Schönbronner on Tour

Zur traditionellen Schönbronner Maiwanderung, organisiert vom Liederkranz Schönbronn (LKS), trafen sich 33 Teilnehmende und zwei Vierbeiner am Maibaum in der Dorfmitte, um gemeinsam in einen wunderschönen 1. Mai aufzubrechen. Mit dem Kanon „Ein heller Morgen“ wurde die Wanderung stimmungsvoll und musikalisch eröffnet.

Bereits abgemähte Wiesen – ein echtes Novum für eine Maiwanderung – säumten die Strecke. Durch den noch angenehm kühlen Bulerwald führte der Weg zum ersten Etappenziel: der Firma Hartmann in Oberhaugstett, die nach etwa einer Stunde erreicht wurde.

Bei einer anschaulichen und kurzweiligen Führung stellte Seniorchef Joachim Hartmann seinen Flaschnereibetrieb vor. An verschiedenen Maschinen zeigte er moderne Verfahren der Blechbearbeitung und demonstrierte zugleich, wie Bleche früher in aufwendiger Handarbeit geformt wurden. Dabei wurde deutlich, mit wie viel handwerklichem Geschick einst Dachrinnen und Regenfallrohre gefertigt wurden.

Im Anschluss lud die Familie Hartmann die Wandergruppe sowie einige Interessierte, die mit dem Auto hinzugekommen waren, zu Kaffee und Butterbrezeln ein. Wanderführer Günther Schneider bedankte sich im Namen des LKS herzlich für die Gastfreundschaft und überreichte eine kleine Aufmerksamkeit.

Die zweite Etappe führte die Wandernden über abwechslungsreiche Wald- und Wiesenwege mit herrlicher Fernsicht zum Zielpunkt, dem Liebelsberger Wasserturm. Dort hatte die Versorgungscrew des LKS bereits den Gasgrill angeheizt – aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr wurde auf das sonst übliche offene Grillfeuer verzichtet – und sorgte für die wohlverdiente Stärkung mit Roten und Grillbratwürsten.

Die ausgedehnte Mittagsrast wurde durch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen der LKS-Frauen genussvoll abgerundet. Den Heimweg konnten die Teilnehmenden anschließend individuell gestalten – entweder zu Fuß oder bequem mit dem Auto, da einige direkt zum Zielort gefahren waren, um dort gemeinsam die Mittagspause zu verbringen.

Nachdem alles aufgeräumt war, machte sich schließlich auch die Versorgungscrew Rolf und Gerd mit dem „Besenwagen“ auf den Heimweg.


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